Strand, Sonne, Meer!

Juli 28, 2006

Hallo, ich denke hier ueber die Zeit lohnt es sich nicht vielzu schreiben… morgens 4h Schule, nachmittags bis abends Strand (lernen, lesen, faulenzen) oder selbiges erschoepft unter dem Ventilator im Zimmer. Wir gewoehnen uns langsam an die Hitze hier und lernen fleissig aufdringliche Maenner auf Spanisch abzuwimmeln! ;) Schimpfwoerter waren heute Inhalt unseres Unterrichts…
Nachts wird natuerlich gefeiert! Als Frau hier sehr billig, da fast jede Bar Ladysnights anbietet oder 2 fuer 1 Angebote hat! Allerdings ist es anstrengend ;) Aber die Leute hier sind nett und man kann gut mit ihnen weggehen!

Ich melde mich wenn ich wieder unterwegs bin!


Hitze!!!! Schule!!! Strand!!!

Juli 25, 2006

Hier ist es heiss! Aber die Schule ist toll, wir sitzen unter Palmen und (eine rein deutsche Klasse) versuchen uns in kleinen spanischen Saetzen. Unser Lehrer hat eine deutsche Freundin und studiert auch dort. Es ist lustig Woerter wie: Doppeltgemoppelt oder Schmarren (wo wohnt er bloss? ;) ) aus dem Mund eines Mexikaners zu hoeren. Aber er macht seine Sache ganz gut, etwas zu ausfuehrlich momentan, da wir vieles wiederholen!

Aber der Stand ist toll! Gestern war es gluecklicherweise etwas bewoelkt und ich konnte den ganzen Tag dor verbringen, heute hat schon eine halbe Stunde ausgereicht, ich will keinen dicken Sonnenbrand bekommen und bin einkaufen gegangen. Da die Taschen zu schwer waren habe ich hier einen Stopp eingelegt ud schreibe ein paar Mails. Ich hoffe in Dt ist es nicht ganz so heiss! Liebe Gruess aus der Karibik, Mareike.


Playa del Carmen

Juli 23, 2006

So, angekommen! Nach 20h Busfahrt (3 davon nachts in der Mitte der Strasse mit einem kaputten Bus) zerschmelze ich in der Hitze hier! Das Meer ist postkartenblau und es ist super voll hier! Das Internet kostet das dreifache ;) aber ansonsten habe ich viel Glueck gehabt: meine Gastfamilie ist toll, ich habe ein Doppelzimmer fuer mich und die Leute in der Schule sind nett. Morgen geht es los mit dem Lernen!


Playa del Carmen

Juli 23, 2006

So, angekommen! Nach 20h Busfahrt (3 davon nachts in der Mitte der Strasse mit einem kaputten Bus) zerschmelze ich in der Hitze hier! Das Meer ist postkartenblau und es ist super voll hier! Das Internet kostet das dreifache ;) aber ansonsten habe ich viel Glueck gehabt: meine Gastfamilie ist toll, ich habe ein Doppelzimmer fuer mich und die Leute in der Schule sind nett. Morgen geht es los mit dem Lernen!


Lagunas de Montebello – 21.07.2006

Juli 22, 2006

Am abend vorher getroffen: Julia, CHeryl und Guillermo und schon nach 5 min vereinbart: wir fahren zu den Lagunas de Montebello (Guillermo hatte das Auto seiner Tante geliehen ‘behandele als waere es deins….’ das taten wir ;) )

Um 8.30 ging es los, wieder eine kurze Nacht, da noch immer gefeiert wird und morgens zwischen 5 und 7 Boeller losgehen… Aber wir waren einigermassen fit und haben uns auf den Weg gemacht, 2,5 Stunden in Richtung Guatemala. An der Grenze lagen die Lagunas, verschiedene tiefe Seen mit unglaublich strahlenden Blau- und Gruentoenen. Ein kleiner Fuehrer hatte sich uns aufgedraengt und begleitete uns, wie ein Wasserfall redend) den ganzen Tag: Marc Antonio, 7 Jahre und Sohn des Ausbilders fuer die verschiednen Fuehrer an den Lagunen.

Durch den Urwald gehend, von Juecken verfolgt, besichtigten wir die ersten 5 der 54 Lagunen, einige Wasserfaelle, Hoehlen und viele viel Schlammloecher. Nach einer halben Stunde steckten die ersten FlipFlops im Schlamm fest und unsere Beine waren bis zum Hintern dreckig. Marc Antonio brabbelte auf seinem Spanisch weiter (selbst der Guillermo, gebuertiger Mexicaner) vwerstand ihn nicht immer und wir schon gar nicht. Aber ich glaube wir haben sehr viele tolle Infos bekommen, von seltsamen Fischen, die nur nachts auftauchen und von den schoensten Lagunen (die unser Fuehrer selbst noch nicht alle gesehen hatte, seine Heimatlagune war aber die schoenste!)
Danach ging es aud ‘Rafting’tour… ein Floss, aus groben Staemmen gefertigt und ihne Schwimmwesten machten wir uns auf die Suche nach der Grotte. Etwas schwierig…. die Grotte lag unter Wasser uns wir haben die 50 cm gesehen, die oben herausragten…. dafuer sind wir ins Wasser gesprungen (superklar und TIEF!!!!! Aber so konnte man die Krokodile sehen, die uns essen wollten ;) Ne, da gabs keine) und send eine RUnde geschwommen. KALT!!!!!

Nach dem Trip haben wir unseren Fuehrer eingepackt und sind zu verschiedenen anderen Lagunen gefahren und haben wieder TOLLE Infos erhalten! Guillermo musste sich immer kaputtlachen wenn er uebersetzt hat. Uns seine Kunst, den nicht abbrechenden Redeschwall zusammenzufassen, verdient einen Preis!

Marc versprach uns einen tollen Wasserfall! Und nachdem wir alle seine Tanten besucht hatten an den verschiedenen Lagunen (gresse Familie!!!) ging es auch dort hin. Ueber eine alte Mayabruecke und ueber die Grenze nach Guatemala… ohne Pass und nichts dabei ;) aber Marc sagte uns es waere nicht so schlimm, das ginge schon in Ordnung! :) Der Wasserfall stellte sich als 5 Meter hoher Fels heraus, der ein bisschen wasser ueber sich ergehen lies und GUatemala als ein Zelt mit weiteren Tanten von Marc und vielen Staenden….

Nach einem langen Tag errichten wir mit einem riesen Loch im Magen San Christobal und haben erstmal was gegessen.

UNd geschlafen??? NEIN! um 0.30 im Bett hatten wir ganze 4 Stunden…. dann kamen die besoffenen Dutchgirls heim, machten Licht und brauchten eine Stunde um, ins Bett zu gehen. Um 5.30 klingelte der erste Wecker: 2 Dutchgirls versuchten im dunklen Schlafsaal zu packen, mit meiner Taschenlampe klappte es dann auch (aber ich sage nur VIEL PLastiktueten!). DANN um 6.00 ging der naechste Wecker… und wurde nicht abgestellt. Danach ein Weckerduett: alle 10 min fuer 3 min! Alle waren wach, nur die weckerbesitzer nicht. Als wir sie um 6.30 erbost geweckt haben stellte sich heraus, dass sie nicht wussten wie man die Wecker aus macht. (Unser Gedanke war: in der Toilette runterspuelen, zertruemmern, wegschmeissen) Wuetend verliessen wir um 7 den Schlafraum und machten uns einen (leckeren, an den Lagunen gewachsenen und dort gekauften) Kaffee und fristen seit dem vor der Tuer mit wilden Mordgedanken….

Naja, fuer die naechsten Wochen das letzt Hostel!!!! Heute um 5 geht es in Richtung Playa (17h im Bus) und dann wird fleissig gelernt!


Bernsteinmuseum und Regen

Juli 20, 2006

Heute, der Tag ist noch nicht halb rum… war ich im Museo de Amber, einem kleinen Bernsteinmuseum, das die Geschichte des B. hier in Chipas darstellt. Da es in Stoemen geregnet hat war ich recht lange dort und habe gleich die Einfuehrung mitgemacht, die Touristen kriegen, um entscheidne zu koennen ob der Bernstein auf der Strasse oder in den Laeden echt ist.

Danach bin ich in knoecheltief stehendem Wasser zurueck zum Hotel gegangen, habe mich in meinen Schlafsack gelegt und von einem Haengemattensaessel in den Regengestarrt. Passend dazu lief traurige Musik und keiner hatte so rech Lust etwas zu machen. Selbst Schokolade half nichts. Als dann aber die Sonne doch noch raus kam sprangen alle auf und verstreuten sich in alle Himmelsrichtungen in die Stadt. Ich bin dann nach einer Stunde herumlaufen wieder an einem Internetcafe vorbeigekommen und habe den gunstigen Kurs augenutzt wieder einen Versuch zu starten ein paar Photos zu schicken. Eine leere Mail ist bei rausgekommen und der Rest der Photos laed noch. Aber wenn ihr ruterschaut: hier sind auch 3 kleine Miniphotos zu finden ;) Zu mher hatte ich keine Lust und keine Geduld.

Morgen geht es wahrscheinlich 10km von hier in ein Grottensystem, wir wollen mit dem Bus hinfahren und uns hineinwagen. Echt bloed, dass es mit den Photos nicht so klappt! Ich schau mal wie ich es anders regeln kann. Habt ein schoenes Wochenende! Bei euch faengt es in einem Tag ja schon an, wir muessen etwas laenger warten ;) haben dafuer aber immer Wochenende!


San Christobal de las Casas -18.07.2006

Juli 18, 2006

Heute, nach einem Faulenztag im Hotel gestern (der einzige Weg, den ich gegangen bin war einmal zum Briefkasten) haben Phillippe und ich (ein Franzose, der gestern angekommen ist) eine Tour durch die Stadt gemacht. Nach einigem Hin- und Herlaufen entschieden wir uns das Museo de las Culturas Populares zu besichtigen und haben dort einige Zeit zugebracht. Da er perfekt Spanisch spricht (nach 8 Monaten Bolivien kein Wunder) habe ich auch einiges verstanden und die verschiedenen Ausstellungsstuecke sehr genossen. Die verschiedenen Regionen von Chipas wurden dargestellt und regionale Besonderheiten hervorgehoben. Allerdings haben wir mehr ueber andere Dinge geredet… seine Freundin spielt Bratsche und das gab uns bei den Musikinstrumenten viel Gespraechsstoff. Bei verschiednenen speziellen Textilien musste ich meinen Senf dazu geben ;) und ihm die Infos aus Teotitlan mitteilen und bei den verschiedenen Figuren kamen wir beie ins Laestern und haben hinterher ueber deutsche und franzoesische Politik geredet… es war trotzdem sehr schoen in dem Museum! Danach sind wir einen Berg rauf gekraxelt… wollten wir jedenfalls direkt nach dem Museum machen, leider war aber am Fusse des Bergs ein Buechermarkt. Das hat uns ganze 2 Stunden gekostet, da wir geschmoekert haben (er in den spanischen und ich in den englischen Buechern, ich werde aber ein einfaches spanisches Buch kaufen und damit arbeiten, ich habe 2 oder 3 im Auge, muss sie aber noch runterhandeln) Die Kirche, auf einem kleinen Berg gelegen wurde gerade fuer das Fest (morgen :) ) gestrichen, wir konnten aber rein und haben einen seltsamen Mix aus wirklich alten Kunstwerken und modernen schrecklichen Verstuemmelungen dieser Gemaelde gesehen, die jew. direkt nebeneinander hingen. Aber der Blick auf die Stadt war unglaublich und wir standen (wie zuvor Emily und ich auf einem anderen Berg mit einer Kirche am anderen Ende der Stadt) einfach da und haben geschaut.

Danach wollten wir *eben* eine Fahrkarte fuer Felipe kaufen, die Typen am Fahrkartenschalter hatten aber die Ruhe weg und haben (zu 5.!!!!) in aller Gemuetlichkeit gequatscht. Naja, es hat geklappt und wir konnten wieder in Richtung Zocalo gehen, wo wir diesen Internetshop gefunden haben… 5Pesos fuer eine Stunde… da konnten wir nicht anders, im Hotel kostet es ganze 3 P. mehr und man ist nicht wirklich fuer sich. Man spart wo man kann ;)

Gestern im Hotel sassen ca 6 Leute den ganzen Tag herum und haben nichts gemacht! Zwei von ihnen: Octavio und Gay haben wieder Jogauebungen gemacht und sich gegenseitig gemartert, so sah es jedenfalls aus! Menschliche Knoten mit festgebundenen Beinen! Aber wir hatten jede Menge Spass dabei und haben uns nur von der Stelle bewegt wenn wieder ein Regenschauer kam oder wir dann doch mal was essen mussten. Wobei: wir haben Spanischvokabeln gelernt! Aus einem Buch in Hebraeisch! Also mussten wir der Uebersetzung von Gay vertrauen, was die Vokabeln anging. Aber es hat wiedermal viel Spass gemacht einfach bloedes Zeug zu schwaetzen und abzuhaengen, auch wenn es fuer mich anstrengend ist immer in Spanisch, Englisch oder Franzoesisch zu reden. Abends bin ich immer sehr muede. Aber neue Leute kennen zu lernen, andere Ansichten und Perspektiven… und alle das selbe Problem: die Reisen sind immer zu kurz, das Geld knapp und die Lust nicht so arg gross in Kuerze wieder arbeiten zu muessen.

SO, ich habe hier einen Laden gefunden, wo man richtig guten Kaffee kaufen kann! Wenn Octavio heute faehrt versiegt unsere Kaffeequelle und wir muessen uns selbst drum kuemmern… Heute abend wird wieder gekocht (Pasta… wir haben von allen abreisenden Zutaten geschenkt bekommen, die muessen verbraucht werden) und vielleicht zum Abschied von der Meute ein bisschen was getrunken. Die letzten abende waren voller Minztee und Suppe da es super kalt war! Keiner hatte Lust bei dem Wetter ein kaltes Bier zu trinken. Aber gut fuer unsere Erkaeltungen! Wir haben uns kollektiv erkaeltet und schnupfen leide vor uns hin. Kein Wunder wenn man mit kurzen Sachen durch die Gegend laeuft und auch bei Regen keine Schuhe anzieht bzw. zu faul ist eben ins Zimmer zu gehen um sich warme Sachen zu holen. Jetzt liegen wir immer dick eingemummelt auf den Sofas im Innenhof herum oder schaukeln in den Haengematten (ebenfalls eingemummelt). Jaja, das Leben hier ist schon locker…. ich geniesse es in vollen Zuegen!


Parque National el Sumidero- Chipas

Juli 16, 2006

Wieder da… nach einem etwas lustigem Tag. Theoretisch wollten wir in den Bergen wandern gehen, haben aber keinen Bus gefunden, der uns hinbringen wollte. Sehr knapp (9.05, die Busse fahren sonst um 9) haben wir dann noch Plaetze in einem Reisebuesschen bekommen und sind mir einer oranisierten Tour hingeduest. Geduest ist mal weder der falsche Ausdruck: geflogen, geschleudert, …. traefe es besser :)

Aber nach einer Stunde waren wir da und sind mit schmucken Schwimmwesten in ein Boot umgestiegen, das uns 2,5 Stunden ueber die Fluten befoerterte (Fahrstil aehnlich dem des Busfahrers!) und uns die verschiedenen Sehenswuerdigkeiten am Rande des Gewaessers zeigte. Sogar Krokodiele haben wir gesehen! Voegel noch und noecher und viele tolle Grotten und Hoehlen.

Doch auch der Spass hatt sein Ende, es war nicht zu heiss auf dem Wasser, also gut auszuhalten. Ganz anders in Chipas. Ich habe eben eine Prospekt darueber gelesen, es gibt dort scheinbar echt tolle Sachen, wir sind aber mitten in der Stadt ausgesetzt worden und haben mit den anderen Touristenmassen nur einen Gang um den Zocalo gemacht und sind erschoepft im Schatten zusammengebrochen. Es war wirklich unglaublich heiss!

Die Rueckfahrt zog und zog sich, die Kinder hinten im Wagen konnten nicht mehr und quengelten etwas. Darum haben wir versucht ein paar schwedische Spiele mit ihnen zu spielen, an denen aber eher ihre Eltern Spass hatten.

Hier im Hotel scheint inzwischen wieder die Sonne und alle liegen in den Haengemattensesseln rum und faulenzen, unterhalten sich oder lesen. Heute keine Jogastunde im Innenhof ;) es war wirklich lustig die letzten Tage dabei zuzusehen! Wie man seinen Koerper verbiegen kann! Heute wird wieder gekocht, mal sehen wie es wird. Zum Nachtisch gibt es wieder frische Mango! Mhhhhhhhhhh, die sind hier WIRKLICH toll!


Agua Azul- Misol Ha- Palenque -13.07.2006

Juli 14, 2006

Die letzten Tage war ich ein bisschen faul… habe aber auch nicht viel unternommen. Mit sehr starkem Muskelkater im Ruecken ging es ein bisschen in San C. spazieren und
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gestern dann auf eine verrueckte Fahrt nach Palenque! 10 Stunden im BIs fuer 5 Stunden Besichtigung von Palenque, Agua Azul und Misol-Ha. Auf der Hinfahrt hat sich einer der Mitreisenden immer uebergeben muessen, da ihm das staendige Bremsen, Beschleunigen und Geschaukele im Bus zu der Uhrzeit nicht bekam. (Wir sind um 6.30 losgefahren…. SOOOOOOOOOOOOOOOOO frueh fuer fast keine Schlaf in den letzten paar Naechten, da hier im Hotel immer gefeiert wurde und man leider ;) mitfeiern musste.)

Aber bei den Wasserfaellen von A.A. angekommen gim es dem Niederlaender schon besser und wir konnten in der feuchtwarmen, schwuelen Luft des Waldes dort die verschiedene Stufen des Wasserfalls erkunden.

Danach stand M. auf dem Programm, ein einzelner, riesiger Wasserfall, 150 Meter tief. Man konnte hinter ihn steigen und das Wasser von dort beobachten. Die Luft dort war aber noch schlechter als zuvor und wir waren froh, als wir nach 30 min wieder m klimatisierten Bus sitzen konnten. Schade, dass wir dort nicht laenger bleiben konnten, unten im Becken des Wasserfalls konnte man sehr schoen schwimmen und das Wasser war angenehm kuehl.

Weiter ging es nach Palenque, hoch oben in den Bergen schraubte sich unser Gefaehrt immer hoeher… Geschwindigkeitsbeschraenkung weil Strasse zu eng? Weil zu steil? Weil…? Berg-Tal Bahnen sind NICHTS dagegen! Neben einem der Abgrund, auf der anderen Seite eine stele Felswand…. Steinschlag ist nichts ungewoehnliches dort, die Schilder stehen nicht umsonst dort und die Beweise, dass sie gerechtfertigt sind liegen als grossen Felsbrocken am Strassenrand.

Palenque war toll, ueberall riesige Baeume, tolle Pyramieden und Bauten. Die Luft war genau wie vorher, heiss uns stickig, die Umgebung liess das aber vergessen. Emily und ich wanderten gemuetlich durch die Bauten und haben versucht einen Affen zu sehen… leider ohne erfolg, man hoert sie aber! Ihre Stimmen hoeren sich an wie Kreissaegen!

Nach einigen Schwierigkeiten unseren Bus zu finden (er war nicht an dem Ausgang wo wir waren, da es 2 Ausgaenge gab…) und einem weiteren kleinen Fussmarsch in Richtung Eingang hatten wir es fast geschaft: nur noch 5 Stunden Bussfahrt…. Ich war ziemlich geliefert und bin fast direkt ins Bett gegangen. Wie jeden Abend wurde ich aber wieder von den Daenen genoetigt ;) ein Bier mit zu trinken und ein paar Spiele zu spielen. Die Daenen waren sowoeso recht lustig, die Tage, in denen ich nichts geschrieben habe war ich immer mit ihnen unterwegs…. 5 blonde Menschen in einer Gruppe…. man fuehlte sich wie im Zoo! 

Heute war ich mit Emilty und Maoz aus Israel auf dem Markt und habe ein paar kleine Dinge erstanden. Danach ging es in ein Maya Medizin Museum und jetzt gleich kochen wir zusammen. Ein bisschen schwierig ist es schon: Yeir, der andere Israeli ist krank und kriegt was mit Reis, Maoz bestand auf Tunfisch in den Tortillas und Emily ist weder Fleisch noch Fisch…. mal sehen was wir zaubern! Wahrscheinlich Tortillas, die jeder selbst zusammenbasteln kann ;)

OK, fuer heute genug! Ich mache mir jetzt einen Tee, abends wird es hier recht frisch und wir sind immer draussen im Innenhof. Ich wuensche euch daheim ein schoenes Wochenende!   


Weher Hintern – 10.07.2006

Juli 11, 2006

Heute ging es frueh morgens auf einem Pferd in Richtung San Juan in den Bergen hier in der Naehe. Mit dem lokalen Bus fuhren wir zu dem Bauernhof wo die Pferde untergestellt waren und machten uns daran in einem hoppeligen Trab durch die Gegend zu hoppeln. Keine AHnung wie man gescheit in solchen Saetteln reitet, nach einer Weile geht es etwas in den Ruecken und man faellt darauf zurueck zu Traben wie auf herkoemmlichen Saetteln, wie sie hier in Deutschland zu finden sind.

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Das Dorf mit seiner Kirche und einem riesigen Marktplatz davor war sehr schoen. Verschiedene Indianer der Umgebung boten unterschiedliche Produkte an, immer in den Farben oder speziellen Kleidungsstuecken ihres Stammes gekleidet. Die Kirche, in die wir Eintritt zahlen mussten war eindrucksvoll. Emily und ich standen einfach im hinteren Teil und haben gestaunt. Innen stehen an allen Waenden Heiligenfiguren, vor denen hunderte von Kerzen brennen. Auf dem Boden sassen viele Indianer, die Kraeuter verbrannten und hunderte kleine Kerzen abbrannten. Durch all das Kerzenlicht erschien der ganze Raum, als wueder er sich bewegen und die Schatten flackerten in allen Ecken. Wirklich ein Erlebnis, das verstaerkt wurde, durch die unglaubliche Ruhe, die diese Kirche ausstrahlte.

Spaeter ging es nach dem Mord an einer Wassermelone mit einer 1m langen Muskete wieder auf den Pferden zurueck. Die Hintern schmerzten schon ziemlich und die Strecke tat ihr uebriges um unsere Hintern zu beanspruchen. Die Wege waren mit knietiefen Pfuetzen und Schlammloechern uebersaeht und die Zwischenraeume zwischen den Felsen waren so klein, dass sie regelmaessig die Knie abrasieten. Die Strecken waren recht steil, wir hatten aber auch die Gelegenheit richtig auszugaloppieren. Dennoch waren wir mehr als froh als wir wieder da waren.

Danach wollten wir in ein besinderes Lokal, das aber nachdem wir es gefunden hatten nicht geoeffnet hatte. Danach sind wir in ein Hindulokal gegangen und haben fuer 4Euro, viel fuer hiesige Verhaeltnisse, koeniglich gespeist. Danach bin ich zurueck ins Hotel gegangen , habe Karten gespielt und Tagebuch geschrieben. Momentan sind viele nette Leute hier und man findet immer jemanden zum quatschen. Heute abend lassen wir es bei einem ruhigen Bier ruhig angehen und morgen geht es mit Emily einfach nur durch die Stadt. Hier gibt es so viel zu sehen, dass man einfach nur umherlaufen muss und vollauf beschaeftigt ist. OK, genug fuer heute. Bis morgen.