Campeche

August 28, 2006
Was soll man zu Campeche sagen? Wir kamen am Mo an und haben natuerlich den Tag erwischt, an dem alle Museen zu sind. Die Stadt war mehr oder weniger haesslich und von einem Strand konnte man an der schmalen Steinkante nicht reden. Das Wasser lied eh nicht unbedingt zum drin schwimmen ein.

Was hebanen wir also gemacht? Mit Sander um die Strassen gezogen, im Monkey Hostel abgehangen und versucht in die alten spanischen Forts rein zu kommen. In einem ist ein wunderschoener kleiner Garten angelgegt! Nach einigen Runden durch die Stadt kamen wir total fertig wieder im Hostel an. Im LP stand zwar, dass es NUR 400 Meter is zus Busstation sein wuerden, nach einer halben Stunde haben wir mal nachgefragr und dann waren es noch 500 Meter ;) Naja, auf diesem Weg entschieden wir am naechsten Morgen weiter nach Merida zu fahren! Schade eigentlich, wir haben einige Museen verpasst, sonst aber viel sehenswertes gesehen.

Abend wurde dann zusammen mit Sander und 2 Deutschen (Jonas und Stefan) gekocht. Mal wieder waren die Augen groesser als der Magen und wir hatten eine RIESEN Portion, die aber gluecklicherweise mit Hilfe von allen Anwesenden getilgt werden konnte. UNterhalten wurden wir von einer kleinen Hollaenderin, die mit ihren Eltern und einem noch juengeren Geschwisterkind fuer ein Jahr unterwegs war. Sie verstand nur nicht, warum keiner ihre Sprache sprach ;) sander musste als ihr Freund herhalten und uns alles uebersetzen!

Bis um 12.00 festgequasselt gingen wir dann ins Bett.


Palenque

August 27, 2006

Angekommen in Palenque machten wir uns auf den Weg zu einem billigen Hostel (wie wir eben von einem Hollaender erfuhren war es gar nicht das biligste! Wir haben 2 Euro zu viel gezahlt ;) ) und machten uns auf die Suche nach etwas Essbaren. Eine Tortasbar half uns weiter und brachte unsere Maegen und Daerme, die von einer Duenschissattacke geschuettelt wurden, wieder ins Gleichgewicht. Am abendb haben wir nicht mehr viel gemacht.

Heute standen wir dann frueh auf und nahmen einen der ersten Busse zu den Ruinen. Sonntags ist der Eintritt hier meistens frei! Das hat uns ganze 100 Pesos gespart! Die Ruinen hatten sich seit dem letzten Mal nicht veraendert, einige Wege waren abgesperrt, da viele Stellen baufaellig werden, wenn zu viele Touristen auf ihnen herumklettern. Die Gebaeude haben schliesslich schon einiges auf dem Buckel ;)

Diesmal nahezu von den Muecken verschont verbrachten Stella und ich 4 Stunden auf dem Gelaende und fuehren, nach einem Nickerchen auf der Wiese wieder heim. Jetzt versuchen wir die Stunden bis zur Abfahrt unseres Busses herum zu kriegen…. Auf nach Campeche wuerde ich sagen!


San Christobal

August 27, 2006

San Christobal, wieder einmal! Nach einer langen Busfahrt von Antigua kamen wir dort an und gingen gleich ins Magic Hostel, wo ich auch schon einige Wochen zuvor untergekommen bin. In der Stadt mussten wir einmal wieder Geld nachtanken und haben fuer den naechsten Tag eine Tour gebucht. Cañon Sumidero…hab ich zwar schon gesehen, aber was tut man nicht fuer seine Freunde ;) Stella und ich konnten wirklich keine Tour machen wo man viel laufen musste, da uns der Vulkan vom Vortag noch in den Knochen sass.

Freitag also Sumidero, es war ein bisschen bewoelkt, das war uns aber ganz recht, da es auf dem Wasser sehr heiss werden kann. Mit einem Iren, der in Barcelona lebt, und einem Mexicaner machten wir kurz darauf noch die Strassen in Chiapas unsicher und fuhren dann Heim nach San C.. Dort regnete es…. also tranken wir einen Kaffee, als es aufhoerte gingen wir zum Indianermarkt. Aber ich glaube das Wetter wollte uns ein bisschen auf den Arm nehmen! Es wartete nur darauf, dass wir moeglichst weit von unserem Hotel weg waren! Als wir ankamen fing es an zu schuetten! Wir haben 3 Staende angesehen und dann, nach 30 min und halb durchnaesst entschieden, dass wir trotzdem Heim laufen. Netterweise boten uns Kinder aufder Strasse Regenmaentel an….leider etwa 40 min zu spaet! Zurueck im Hotel waren wir bis auf die Haus nass! Aber nach einer heissen Dusche sieht alles wieder anders aus und…. wie sollte es auch anders sein- es hoerte wieder auf zu regnen. Am Sa sind wir dann gemuetlich nach Palenque gefahren.


Antigua

August 22, 2006

Antugua, bei unsere Ankunft war es schon dunkel… wir haben aber fast direkt vor unserem Hostel gehalten und haben (Dank einem gestotterten Anruf von mir am ABend zuvor) ein warmes Bett gehabt, das auf uns gewartet hat. Die liebe Hostelmama hat wegen uns sogar noch extra den Herd angeschmissen und uns mit leckerem Essen versorgt. Nach 12 Stunden i, Bus haben wir das auch gebraucht.

Am naechsten Morgen ging es direkt um 6 zum Pacaya, einem kleinen Vulkan in der Naehe von Antigua. Mit einer grossen Gruppe ging es hinauf, ueber frische, drei Wochen alte Lava klettern! An einigen Stellen war sie immer noch warm und direkt beim Krater floss sie noch heiss vor sich hin! Die Photos sind toll geworden. Nach einiger Zeit ging es dann wieder an den Abstieg. Was in gegengesetzter Richtung sehr anstrengend war klap´pte jetzt in der Haelfte der Zeit ohne jede Anstrengung! Den Krater konnte man auf einem Bein runterschliddern (in knoecheltiefer Asche) und den Berg runterspingen. Wir haben natuerlich die geargert, die noch hoch mussten! Aber das gehoert eben dazu!

Unten mussten wir dann auf ein englisches Paerchen warten, die verbotenerweise bis zum Krater gegangen waren! Naja, er auf jefenfalls, SIE hatte silberne Slippers an und haette den Aufstieg sicher nicht geschafft. UNser Guid schickte uns dann vor und wartete auf die Englaender.

Wir gingewn gar nicht erst ins Hotel zurueck sondern gingen gleich mit ein paar Leuten mit, die wir auf dem Krater kennen gelernt hatten. Mit ihnen haben wir ein Doerfchen besichtigt (Santiego …) in denen eine Frauengemeinschaft taetig ist: sie haben durch eigene Kraft und durch ihren Einsatz eine neue Schule gebaut, durchgesetzt, dass alle Kinder zur Schule gehen und die Frauen auch lesen lernen duerfen bzw. Spanisch lernen. Das Krankenhaus im Ort und derwoechentlich kommende Arzt sind ebenfalls ihr Verdienst. Sie fuehrten uns ihre verschiedenen Handwerke vor, kochten fuer uns und erzaehlten von ihrer Gruppe. Frauenpower im Jungel! Anders kann man es nicht nennen.

Abend ging es dann noch etwas trinken, ebenfalls mit besagten Leuten. IN der Bar habe ich 2 Leute aus San Christobal getroffen, die wie ich 6 Wochen zuvor dort gewesen waren.

Am naechsten Tag haben Stella und ich die Stadt angesehen und eine neue Tour gebucht: Agua! Der Vulkan wurde uns als ganz nett beschrieben,  unsere liebe Gastmama hat aber nicht gesagt, dass er 3800 Meter hoch ist! Naja, um 6 standen wir wieder vor der Tuer und stiefelten mit 2 anderen Leuten und einem Fuehrer los. Der Guid rannte fast die ersten 3km bis wir ihn gestoppt haben und es langsamer angehen liessen. Nach 4 Stunden hatten wir fast die Spitze erreicht, die beiden anderen mussten wir am Weg sitzen lassen und stiefelen alleine weiter. Jeder Schritt wurde in der Hoehe zur Qual, nicht, dass die Beine muede waren, man kann dort einfach nciht gescheit atmen! Der Blick entschaedigte aber fuer alles! Wir konnten ganz Guatemala City sehen und Antigua auf der anderen Seite eines Bergs. Nach 9 Stunden wieder daheim angekommen hatten wir Derrick zwar nicht gefunden (kleiner Vulkanwitz ;) ), konnten aber auch keinen Meter mehr gehen! Nach 2 kurzen Wegen ueber den Markt und zum Ticketverkauf fielen wir frueh ins Bett und machten uns dann um 4.30 morgens auf den We nach San Christobal in Mexiko.


Flores

August 20, 2006

Eine schoene Stadt auf einer Insel, die sich inzwischen aber auch auf dem Land drum herum ausbreitet. Jeder cm der Insel war mal mit Mayabauten uebersaeht… wenn man einen Archaeologen kennt kriegt man die tollsten Infos. Der Freund von Arabella kommt aud Deutschland und arbeitet an verschieden Projekten in Guatemala. Gleich am ersten Abend haben wir eine schoene Veranstaltung von ihm besucht, wo er ueber die verschiedenen Standorte der alten Mayastaete berichtete und von verschiedenen neuen Funden erzaehlte. Es war wirklich toll anzuhoeren und zu sehen. In dem Cafe konnte man ausserdem typische Gerichte aus Guatemala essen, die anderen Restaurantes auf der Insel hatten sich eher auf touristische Einheitskost eingeschossen.

Am naechsten Morgen ging es um 7 mit einem Shuttle nach Tikal, wo wir fleissig auf alle moeglichen Pyramiden stiegen (Stella trotz Hoehenangst auch) und die auf 6quKm verstreuten Pyramiden und Palaeste besuchten. Um 12.30 schleppten wir uns mit grosser Muehe zu unserem treu wartenden Fahrer und er brachte uns Heim. Stella hatte aber noch nicht genug ;) Nach einem Bad im (fast) kuehlen See mit Dieter, einem Praktikanten von ihm und 2 Maedels aus den Niederlanden ging es noch mal los in Richtung Obstmarkt, den wir leider aber nicht fanden ;)

Ueberall hier fahren so genannte Tuktuks rum und bringen einen fuer 50Cent ueberall hin. TTs sind dreiraedrige Rasenmaeher mit Sitzbank ;) Einfach super und meistens ROT. Die immer wieder versuchte Touristenverarsche, naemlich pro Kopf und nicht fuer eine Fahrt zu zahlen, konnten wir gekonnt unterdruecken. Wir waren schliesslich schon einen ganzen Tag dort :)

Abends ging es dann wieder in das Cafe Arceologica (oder so aehnlich) und mit Ursula, einer 70jaehrigen Backpackerin etwas essen. Sie hat uns dann auch noch eine Adresse in Antigua gegeben, wo ich dank meiner tollen Spanischkenntnisse, per Telefon eine Reservierung machen (oder besser stottern) konnte. Am naechsten Morgen ging es dann um 9 wieder los in Richtung Antigua. Haette Dieter vorher noch eine Tour angeboten (zu den frischen Ausgrabungsstaeten und mit vielen vielen Infos) waeren wir noch laenger geblieben, so bot es sich aber an weiter zu fahren. 


Belize Ciudad

August 19, 2006

2 wundervolle Stunden im Marinehafen in Belize ;) nicht wirklich! Der Bus hat uns dort abgesezt und wir haben gewartet bis er uns wieder abholt. Von der Stadt haben wir nicht viel gesehen, da es einfach unglaublich heiss war! Aber scheinbar haben wir auch nicht wirklich viel verpasst.

Im Hafen habe ich aber Arabella wiedergetroffen! Eine Lehrerin aud der Schule in Playa, die auch auf dem Weg nach Flores war. Sie hat dort ein Cafe und ihre Mutter vermietet billig Appartments, die wir natuerlich in Anspruch genommen haben. Direkt am See und sehr schoen gestaltet. Im Cafe haben wir zuerst ein kaltes Bier gekriegt, nach 9h Fahrt genau das richtige!


Chetumal

August 17, 2006

Chetumal… was soll man da sagen? Das Wasser hat seine tolle blaue Farbe verloren und ist brackig und braun. Die Stadt?! Wie eine normale mexikanische Stadt, schmale gehwege, viel Verkehr und viele Fressbuden. Was wirklich schoen war: Das Mayamuseum! Auf 2,5 Ebenen haben sie dort wirklich toll (UND auf Englisch!) alle moeglichen Infos ausgestellt, die die verschiedenen Lebens- und Schaffensbereiche der Inkas in dieser Region darstellen. An Computern kann man interaktiv viele Dinge erleben und weitere Infos aubrufen, wirklich toll!

Gewohnt haben wir in einer einfachen Herberge fuer 3 Euro die Nacht.. viel geschlafen haben wir wegen der Hitze nicht und um 5 ging es auch schon wieder zum Busbahnhof, wo wir geradezu genoetigt wurden in einen Bus nach Flores zu steigen ;)


Tulum

August 17, 2006

Hallo, nach einer Woche Schreibpause finde ich mal wieder einige Zeit dazu. Am Samstag habe ich wie vorgesehen Stella in Cancun abgeholt und bin mit ihr nach Tulum gefahren. Hier haben wir ein schoenes kleines Hostel gefunden, direkt gegenueber von den Ruinen. Noch am selben Tag ging es einmal kurz rueber und an den Strand, abends wurde leckeres Essen gekocht. Die Herbergseltern sind sehr nett und kuemmern sich lieb um uns. Lobo (Wolf in Deutschland) faehrt uns jeden Abend treu zum Supermarkt.

Montags ging es dann in aller Fruehe zu den Ruinen, nicht weil es da kuehler waere… nein, nicht so viele Menschen da! Verschwitzt und zufrieden bekamen wir dann ein tolles Fruehstueck und sind direkt im ANschluss zu nahegelegenen Cenoten gefahren. Die Wasserloecher hier sind sehr klar und das Wasser ist, im Gegensatz zu dem im Meer, erfrischend und kuehl. Abends ging es dann nach einer, zwei oder ganz vielen Schwimm- und Springrunden zum Meer, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

Dienstag mussten wir in aller fruehe wieder zu den Ruinen… Stella hatte ihyre Brille verloren und es war die letzte Chance sie zu finden. ALso: Ruinen die Dritte! Spaeter ging es mit kiloweise Obst ausgestattet zum Strand, wo der ganze Tag vertroedelt wurde… lesend, lernend, quatschend… eben ein Strandtag unter Palmen. Abends waren wir dran mit kochen, unsere Sosse ist ganz gut geworden. Ansonsten fast identisch mit dem Essen am Vortag.

Mittwoch, heute, wollte ich mich eigentlich mit ein paar Freunden aus Playa treffen… wir haben es aber nicht geschafft zu koordinieren. Also sind wir mit Doro und Martin zu der Grand Centote gefahren und haben wieder geschwomen und getaucht. Wenn ich ganz dicht an die Fishce rangeschwommen bin habe ich sogar was gesehen! Aber das Wasser war super klar und die Hoehlen eindrucksvoll. Danach ging es, wie koennte es anders sein, zum Strand. Leider ist der Sonnenuntergang auf der Landseite, trotzdem macht es aber Spass dort einfach zu liegen und das Licht weniger werden zu sehen. Jetzt fahren wir gleich zum Supermarkt und kaufen fuers Abendessen ein.

UNd a morgen sind wir dann in Chetumal anzutreffen.


Lebenszeichen aus Playa

August 7, 2006

Ich sollte mal wieder was schreiben! Also: wir lernen unter der Woche fleissig, ich bin inzwischen in einer andere Klasse und wir flitzen durch die Zeiten: 5 Tage 5 neue Zeiten! Das ist schon hart! Aber der Lehrer ist nett und erklaert alles sehr gut (auf Spanisch natuerlich!)

Die Abende waren meist mit Ausgehen und Feiern belegt… da kommt man hier einfach nicht drum herum! Jeder Geburtstag wird gross gefeiert und die verschiedenen Angebote (kostenlose Getraenke) werden voll ausgenutzt.

     Party      Mexico PUR!!! MIT Wurm! 

Gestern waren wir schnorcheln. Ein Freund von hier hat mir Kontaktlinsen geschenkt… ich konnte also was sehen ;) Das Miniriff, das wir hier haben war ganz nett und die Fische haben uns den Gefallen getan immer in allen Farben um uns rum zu schwimmen! Aber ich glaube ich muss noch mal ueben, ich hab viel Salzwasser geschluckt… Die 2 Stunden waren aber sehr schoen.

                     Bootfahrt zum Schnorcheln.

Danach ging es zum Optiker. Meine Brille war bei meiner Rueckkehr auf wundersame Weise verbogen und keiner will es gewesen sein… der nette Optiker (sein einziger Deutscher Satz: Heute siehst du wieder wunscherschoen aus!) hat es wieder hinbekommen und ich habe daraus gelernt und lasse meine Brille nicht mehr bei fremden Bootfahrern.

Abends gab es dan Tortillas! Einfach und lecker! Und eine gute Grundlage im Magen fuer die sponatan angeschlossene Poolparty! Da war das Aufstehen heute um 6 etwas schwer. Abwer der Ausflug nach Coba war es wert. Das schlechte Wetter hat uns endgueltig verlassen und wir haben ordendlich geschwitzt, als wir auf die unterschiedlichen Gebaeude geklettert sind. Mit dem Fahrrad ging es nach einigen Kilometern zu Fuss zu einer Mayafamilie, wo wir uns im Tortillasformen versuchten. Das angeschlossene Essen (in Bananenblaettern gegartes Huhn, Salsa und Reis mit Bohnensosse, so wie unsere Tortillas) waren nach einer Vorspeise mit unterschiedlichen Dips super! Auch wenn wir schon sehr muede waren ging es dann 8 km durch den Jungel und zu einem unterirdischen See, in dem wir schwimmen konnten. Ich bin nicht von 13 Metern ins Wasser gesprungen, habe aber die 6 Meter ausprobiert. Wenn man eh nichts sieht nicht so schlimm. Bei der Seilbahnfahrt war es das selbe… ich habe eh nichts gesehen, da man nie seine Brille aufbehalten kann bei den Sachen.

Was gab es noch? Nichts, danach ging es wieder heimwaerts und ich habe meinen Ventilator auf volle Pulle gestellt! Keine 10 min gelaufen und wieder nassgeschwitzt! Auch jetzt um 8 ist es noch unertraeglich.

  

Unser Strand.    123-9.JPG