Wie viele Pyramiden kann man an einem Tag besichtigen? VIELE
Morgens um 10 ging es los, meine Waesche aus der Waescherei war natuerlich noch nicht da…. also die letzte halbwegs saubere Hose geschnappt und ab ins Auto zu den Pyramiden Huaca de la Sol und Huaca de la Luna. Versprochen wurde mir ein englischer Guide… dem war aber nicht so, ein gelockter Guide begruesste uns auf Spanisch und tanze wild gestikulierend vor uns auf und ab. Er war recht gut zu verstehen und dank meiner Vorkenntnisse durch eine Film ueber die Pyramiden konnte ich anderen sogar aushelfen beim Uebersetzen der Informationen…. (jippi, ein Hoch auf mein Broeckelspanisch!) Nach der Besichtigung der Ausgrabungsstaetten der beiden Pyramiden und vielen vielen Zeichnungen im Sand und Erklaerungen ging es in einem Restaurant etwas essen. Mein Teller kam sehr spaet, dafuer war er aber auch HOCH beladen! Wer soll so viel essen? Huhn (was auch sonst hier…) mit Salat, Pommes und Reis, so wie einigen Sossen. Sehr typisches Gericht hier, auch wenn ich mich an die Pommes mit Reis nicht gewoehnen kann… Mhhhh, aber lecker. Ich sass an einem Tisch mit einem Paerchen aus Lima, die ich sicher in der naechsten Woche wiedertreffen werde.
Anschliessend ging es zu verschiedenen Stationen:
Huaca el dragon
Huaca la Esmeralda
Museo de Sitio Chan Chan
Palacio Tschudi Chan Chan
Huanchato
Die Staetten waren sehr unterschiedlich, nicht nur von Stil her, sondern auch von der Herrichtung. Wie in Guatemala und Mexiko ist man hier in den letzten Jahren dazu uebergegangen nur noch auszugraben, zu befestigen und zu konservieren…. es wird nichts mehr hergerichtet und wieder aufgebaut. Die ersten Pyramiden wurden noch wieder errichtet und die Malereinen vervollstaendigt und wiedererschaffen. Von den 20%, die von dem Gebauede uebrig waren sieht man nicht viel, makellose Waende und Formen verdecken die eigentlichen Ueberreste der Gebaeude. Aber schoen zu sehen ist bei ihnen die Ausrichtung zu verschiedenen Punkten des Reiches, zu Bergen und Himmelsrichtungen. Das waere zum selbersehen so sicher nicht moeglich gewesen, wenn die Pyramide nicht wieder aufgebaut waere.
Die Stadt Chan Chan wird nach und nach ausgegraben und konserviert. Sie gleicht einem Labyrinth und muss sehr eindrucksvoll gewesen sein frueher, noch heute ist sie einfach unglaublich, wenn auch etwas luftiger als damals, an manchen Stellen kann man ueber die Mauern schauen, frueher aber waren sie 10 Meter Hoch. In teilweise engen Gaengen konnte man zu den verschiedenen Haeusern und Palaesten gelangen, klar aufgeteil nach den Raengen und Aufgaben der Leute.
Mitten im Kleinen Palast ist das Grab des Koenigs. Netterweise durfte seine Frau und sein Harem mit ihm dort liegen, genauso wie seine engsten Vertrauten… jaja, dem Koenig nahe zu stehen und ihn deshalb in die naechste Welt zu begleiten konnte schnell mal den Kopf kosten
In Huanchato haben den Sonnenuntergang bewundert und sind wieder heim gefahren. In diesem Dorf kann man die Vorgaenger des Surfbretts sehen! Die Fischer benutzten aus Binsen zusammen gebundene Boote und ruderten raus, auf den Wellen reitend ging es dann wieder zurueck an den Strand.
Verfasst von mareike
Verfasst von mareike
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