Uarg, ein ganzer Artikel hat sich geloescht… dann also noch mal:
Nachts um 23.30 angekommen habe ich mir den Luxus eines Taxis gegoennt (in Quito sol man nicht nachts herumrennen
und bin in mein Hotel gefahren, das die nette Frau in der Taxizentrale netterweise vorher angerufen hat. (und jetzt weiss ich auch warum hier die meisten Hotels nicht erreichbar sind
dazu aber spaeter) Nach einer rasanten Taxifahrt kam ich an, in einer verrammleten Strasse, alle Haeuser mit dicken Gittern vor der Tuer und Alarmanlagen, nette Begruessung! Ein kleines Zimmer mit einem Bett und einem Stuhl war die letzten 2 Tage mein Eigen, mit Blick auf den Engelberg und die Basilika.
11.09.2006
Am ersten Tag bin ich nur durch die tollen Strassen hier gelaufen, habe Haeuser, Kirchen und Museen angeschaut und einfach die Stadt auf mich wirken lassen. Man weiss hier gar nicht wo man anfangen soll, so viel gibt es zu sehen! Meistens entscheidet der Eintrittspreis, mehr als 2 Dollar war ich nicht bereit zu zahlen, sogar manche Kirchen wollen Eintritt nehmen! Naja, er kommt ja hoffentlich der Kirche zugute (?!)
12.09.2006
Die Fahrt zur Mitad del Mundo war ein Abenteuer! IN Mexiko kriegt man, wenn man 3x frat 2 ANtworten, man entschiedet sich fuer die doppelte. Hier bekommt man 4 unterschiedliche von drei Leuten… sie widersprechen sich staendig und keiner weiss so recht bescheid. Also: Ausprobieren heisst die Devise! UNd das hat schliesslich auch geklappt. Auch wenn ich zwischendurch ein bisschen herumgeirrt bin habe ich noch vor den Touristenmassen die Stadt erreicht, die sich um die Bauten auf der Mitte der Welt angesiedelt hat. Vom fahrenden Bus abspringend (die Lektion habe ich schon elernt… sie unterbechen ihre halsbrecherische Fahrt doch nicht um Gaester herauszulassen
sie nehmen nur den Fuss vom Gas. Bremsen? EIn Fremdwort! EIn hoch auf feste Schuhe und nette Mitreisende, die einen notfalls auffangen (eher die Frauen in hochhackien Schuhen
)
Wie alle Touristen musste ich auf der Linie herumspringen, Photos machen und mir die Gegend ansehen. Als dann die Massen anrueckten habe ich mich ins Planetarium verzogen und eine Show (von einer Zeissmaschine an die Wand geschmissen!) angesehen.
Der Rueckweg war, nach einem kleinen Dauerlauf hinter dem Bus her, besser. Ich musste nur 2mal umsteigen und der Troly war nicht so ueberfuellt.
Nachmittags ging es dann noch in die Basilika, wo ich auf wackelnden Leitern die Tuerme erklomm und einen wunderschoenen Blick ueber die Stadt hatte.
13.09.2006
Heute geht es nach Baños, hoffentlich ohne allzuviel Asche vom letzten Ausbruch… aber es ist sicher momentan! Danach nach Riobamba mit dem Zug fahren (ueber die Teufelsnase) und dann? Keine Ahnung!
So, das wars erstmal! Bis demnaechst.
Verfasst von mareike
Verfasst von mareike