Aus dem Jungel geschwommen!
Was ihr verpasst habt:

-Gummistiefel und Bikini im Jungel
-Ameisen essen
-Sonnenuntergang ueber einem Vulkan
-Muecken
-Mueckenspraypartys
-Dragonblodtrees
-Lianenschaukeln
…
Ja, die Tour hat geklappt! Morgens um 8.30 stand ich puenktlich vor der Tuere der Reiseagentur und habe gewartet… als der Besitzer kam durfte ich drinnen warten und spaeter in einer anderen Agentur… aber dann ging es los, kleiner Rucksack, Regenmantel und Gummistiefel im Gepaeck in einem wackeligen rostigen Bus in Richtung Puyo Pungo.
Angekommen gab es erstmal was essbares! Ein kleines Nickerchen in Haengematten und dann MIT Rucksaecken und Wasserkanistern und Essen hoch zum 2. Camp, das melerisch auf einem Berg mitten im Jungel lag. Dort haben wir unsere Betten bezogen und das Gelaende bzw. den Ausblick besichtigt. Alle aussaffiert mit Gummitstiefeln und Regenmaenteln, Mueckenspray, Sonnencreme, Wasser, Handtuch, Badesachen,… keine Ahnung was noch ging es in den Jundel ein paar Wasserfaelle besichtigen (und in ihnen schwimmen), Pflanzen lernen (und essen) und im Schlamm kriechen
Nachts kamen wir nach einem letzten Bad in einem Wasserfall, zu dem wir an ziemlich steilen Waenden an Lianen herunterklettern mussten, wieder im Camp an und bekamen ein TOLLES Essen serviert! Unser Guide war ein groesser Redner und ein noch besserer Koch!
Abends kamen uns noch ein paar weitere Hollaender (als haetten wir nicht schon genug gahabt?!) besuchen und wir 2 andere haben uns an die Guids gehalten und Spanisch gesprochen.
Am nachsten Tag ging es im Regen wieder in den Wald, Stunde um Stunde! Mittags hatten wir das erste Camp erreicht und ein belgisches Paerchen und ich fuehren mit einem Canu ueber einen wilden Fluss (unser Gepaeck wurde etwas nass) weiter zu einer Comunidad indigena in der Naehe, wo die beiden bei einem Schamanen noch einmal geheiratet haben. Nicht so eindrucksvoll, wie ich gedacht habe! Der Mann war aber interessant und hat uns jede Menge erzaehlt. Abends ging es noch zu einer Lagune, wo wir keine Tiere gesehen haben
.
Am Naechsten Tag, wieder bei Regen, ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem man wegen dem Nebel nichts sehen konnte. Wir haben angefangen Armbaender zu basteln und nach einer Stunde hatte sich der Regen verzogen und wir konnten ueber das Tal sehen.
IN Booten auf dem Dach eines Autos ging es dann zurueck zum 1. Camp, wo wir ein letztes Essen serviert bekamen. Hinten auf einem Pickup ging es dann wieder nach Baños (KALT!!! aber in das Auto passten nur drei Leute…) Und da gab es erstmal eine HEISSE DUSCHE! Die Sachen dreckig in die Ecke gepfeffert (sie bestehen nur noch aus Schlamm!) und die Gummistiefel wieder abgegeben (ebenfalls mit einem Kilo Schlamm dran
) gehen wir heute tanzen. Die geschundenen Fuesse koennen sich morgen auf der Fahrt nach Riobamba ausruhen