Antugua, bei unsere Ankunft war es schon dunkel… wir haben aber fast direkt vor unserem Hostel gehalten und haben (Dank einem gestotterten Anruf von mir am ABend zuvor) ein warmes Bett gehabt, das auf uns gewartet hat. Die liebe Hostelmama hat wegen uns sogar noch extra den Herd angeschmissen und uns mit leckerem Essen versorgt. Nach 12 Stunden i, Bus haben wir das auch gebraucht.
Am naechsten Morgen ging es direkt um 6 zum Pacaya, einem kleinen Vulkan in der Naehe von Antigua. Mit einer grossen Gruppe ging es hinauf, ueber frische, drei Wochen alte Lava klettern! An einigen Stellen war sie immer noch warm und direkt beim Krater floss sie noch heiss vor sich hin! Die Photos sind toll geworden. Nach einiger Zeit ging es dann wieder an den Abstieg. Was in gegengesetzter Richtung sehr anstrengend war klap´pte jetzt in der Haelfte der Zeit ohne jede Anstrengung! Den Krater konnte man auf einem Bein runterschliddern (in knoecheltiefer Asche) und den Berg runterspingen. Wir haben natuerlich die geargert, die noch hoch mussten! Aber das gehoert eben dazu!
Unten mussten wir dann auf ein englisches Paerchen warten, die verbotenerweise bis zum Krater gegangen waren! Naja, er auf jefenfalls, SIE hatte silberne Slippers an und haette den Aufstieg sicher nicht geschafft. UNser Guid schickte uns dann vor und wartete auf die Englaender.
Wir gingewn gar nicht erst ins Hotel zurueck sondern gingen gleich mit ein paar Leuten mit, die wir auf dem Krater kennen gelernt hatten. Mit ihnen haben wir ein Doerfchen besichtigt (Santiego …) in denen eine Frauengemeinschaft taetig ist: sie haben durch eigene Kraft und durch ihren Einsatz eine neue Schule gebaut, durchgesetzt, dass alle Kinder zur Schule gehen und die Frauen auch lesen lernen duerfen bzw. Spanisch lernen. Das Krankenhaus im Ort und derwoechentlich kommende Arzt sind ebenfalls ihr Verdienst. Sie fuehrten uns ihre verschiedenen Handwerke vor, kochten fuer uns und erzaehlten von ihrer Gruppe. Frauenpower im Jungel! Anders kann man es nicht nennen.
Abend ging es dann noch etwas trinken, ebenfalls mit besagten Leuten. IN der Bar habe ich 2 Leute aus San Christobal getroffen, die wie ich 6 Wochen zuvor dort gewesen waren.
Am naechsten Tag haben Stella und ich die Stadt angesehen und eine neue Tour gebucht: Agua! Der Vulkan wurde uns als ganz nett beschrieben, unsere liebe Gastmama hat aber nicht gesagt, dass er 3800 Meter hoch ist! Naja, um 6 standen wir wieder vor der Tuer und stiefelten mit 2 anderen Leuten und einem Fuehrer los. Der Guid rannte fast die ersten 3km bis wir ihn gestoppt haben und es langsamer angehen liessen. Nach 4 Stunden hatten wir fast die Spitze erreicht, die beiden anderen mussten wir am Weg sitzen lassen und stiefelen alleine weiter. Jeder Schritt wurde in der Hoehe zur Qual, nicht, dass die Beine muede waren, man kann dort einfach nciht gescheit atmen! Der Blick entschaedigte aber fuer alles! Wir konnten ganz Guatemala City sehen und Antigua auf der anderen Seite eines Bergs. Nach 9 Stunden wieder daheim angekommen hatten wir Derrick zwar nicht gefunden (kleiner Vulkanwitz
), konnten aber auch keinen Meter mehr gehen! Nach 2 kurzen Wegen ueber den Markt und zum Ticketverkauf fielen wir frueh ins Bett und machten uns dann um 4.30 morgens auf den We nach San Christobal in Mexiko.
Verfasst von mareike
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