| 01.09.2006
Schon wieder zu faul gewesen um etwas zu organisieren! Rumhaengtag zum Taschepacken, Shoppen (2kg Haengematte mehr im Rucksack unt trotzdem passt alles noch! -> wir packen immer besser und viele Sachen werden zurueck gelassen weil sie den Geist aufgegeben haben oder, wie meine toller Taschenlampe, einen anderen Besitzer gefunden haben…) Leider, als wir uns endlich dazu entschlossen haben doch noch eine ander Haengematte zu kaufen, hatte der Laden schon geschlossen und wir mussten unverrichteter Dinge heimwaerts ziehen und Stellas fade Pasta essen (das hat SIE gesagt! Mir hat es geschmeckt! Und den 2 Rafaels auch, mal wieder VIEL zu viel gekocht, wie immer. Das ist aber das Gute an Hostels, man findet immer jemanden der die Reste isst!)
Den Abend habe ich mit den NUR Spanich sprechenden Spaniern und Mexikanern verbracht. Meine These: ‘Mexicanisches Spanisch kann ich besser verstehen’ hat sich wieder einmal bestaetigt, es war aber trotzdem sehr lustig!
Am naechsten Morgen hiess es um 5.30 aufstehen und um 5 zum BUs gehen, der uns nach Chichen Itza bringen sollte.
31.08.2006
4.30… es war warm und ich habe, nachdem wir Sander verabschiedet haben ein wenig draussen gesessen um dem doch sehr warmen Dorm zu entkommen. Der Tag wurde ein Rumgammeltag, wir wollten zwar einige Museen besuchen, wurden aber entweder nicht fuendig ODER sie waren geschlossen und existierten nicht mehr…. nach erfolglosen Versuchen verzogen wir uns auf den Markt, liefen herum und kauften Essen (Lieblingsbeschaeftigung vonuns?! Immer auf der Suche nach etwas essbaren!)
30.08.2006 Routa Puuk
Urlaub?! 6.30 aufstehen?! Wir muesen verrueckt sein! Aber leider faehrt nur ein Bus die Route ab und der fuhr um 8 ab, eine halbe Stunde sollte man zum Ticketkaufen einplanen, da die Schlangen selbst morgens immer sehr lang sind. Also: Stella und mareike schmierten sich muede ein baar Broetchen, assen ein bisschen Obst und wanderten zum Busterminal. Dort kauften wir Tickets und Kaffee und gingen zum Bus. Inzwischen verstehe ich sogar die Lautsprecheransagen im Busbahnhof!
Wir fuhren 4 kleinere Ruinen ab, ei denen wir immer nur 30 min Zeit hatten. Mormalerweise faehrt der Bus puenktlich ab, wir und 2 andere Deutsche hatten aber genug mit dem Busfahrer herumgealbert, dass er brav auf uns 4 un den Canadier wartete. Die Pyramiden auf der Route weisen alle den selben Stil auf und dank unseres netten Buechleins von einem deutschen Archaeologen aus Flores (Dieter Richter) konnten wir auch unseren Senf dazu abgeben.
Endlich in Uxmal (Uschmal) angekommen war es schon sehr sehr heiss und wir waren sehr muede. Wir konnten die beeindruckenden Gebaeude und Pyramiden gar nicht mehr richtig geniessen, da wir einfach nur dahin flossen. Aber nach 2h, einem dicken Eis und einigen Minuten im Klimatisierten Bus (2. Klasse bedeutet auch Klimaanlage, allerdings nicht so hoch gestellt, dass man erfriert wenn man nur ein T-shirt an hat und die Flaschen Eis ansetzen…) ging es schon viel besser und wir hatten eine vergnuegliche Rueckfahrt. Noch mal ein Hoch auf den mexicanischen Studentenausweis, der uns 10 Euro eingespart hat, da ‘national estudiantes’ in Museen weniger oder gar nichts zahlenmuessen.
Zusammen mit Sander ging es am Abend ein Restaurant suchen…. mal wieder eine Tortasbar! Davon kriegen wir einfach nicht genug! Es war unser letzter Abend mit ihm, bevor er, doch ohne seinen Freund der hier jemanden kennen gelernt hatte, wieder nach Amsterdam fliegen wollte um einen tag spaeter wieder in der uni zu sitzen.
Abends besuchten wir zusammen mit 3 Leuten aus Spanien ein Volksfest, wo gesungen und vorgetanzt wurde. Stella konnte sie gut verstehen (die Spanier), ich habe mich aber so ans mexicanische Spanisch gewoehnt, dass ich mit dem Gelispel nicht so gut klar komme.
Auf dem Fest gab es eine Art gerollter Waffel mit Kaese oder Schokolade drin…. was haben wir wohl gegessen?! Beides natuerlich! Wer bei solch anstrengenden Taenzen zusehen muss wird hungrig.
Spaeter ging es mit einem Spanier auf die Art-Meile. Im LP stand, dass dort immer was los sein wuerde! Wir fanden aber nur einsame Kunstwerke und laesterten ein wenig darueber, liefen und liefen und quatschen den ganzen Abend.
29.08.2006
IN Merida wartete an der ADO Station Rafael, nicht ein Engel aber ein netter Kerl, der uns sein Hostel anpries. Da das ANgebot so gut war, ca. 5,50 Euro mit Fruehstueck in neuen DOrmbetten und nahe dem Zocalo gingen wir mit, nach drei Schritten ein Taxi bestekllend, da es :
1) verdammt heiss war
2) Sander eine boese boese Flip-Flop-Verletztung davon getragen hatte und mit seinen F-Fs nicht mehr gehen konnte
In dem Hostel waren wir fast fuer uns und inspezierten erstmal die Raeume, Baeder und die Kueche. Da alles zu unserer Zufriedenheit war (sogar Stella lobte die Sauberkeit des Hostels ) bezogen wir drei Betten und gingen in die Stadt. Die Innenstadt ist sehr schoen aber gleichzeitig auch sehr haesslich, toll renovierte Haeuser neben alten, fast zusammenbrechenden Ruinen. Alles ist abgesperrt und mit dicken Schloessern versehen. Aber die kleinen Plaetze ueberall lockern mit ihren Baeumen und Bueschen, Baenken und Brunnen das Strassenbild auf und lassen einen von den ueberfuellten Strassen Abstand gewinnen.
Am Nachmittag assen wir in einem kleinen Restaurant fuer ganze 28 Pesos ein komplettes Menu nud liessen den Abend gemuetlich bei einem kalten Bier, die Muecken mit unserem warmen Blut, ausklingen. |