http://photos.hi5.com/0001/593/783/BEMRHU593783-02.jpg
http://photos.hi5.com/0000/512/216/IAMFQB512216-02.jpg
In Peru Titi, in Bolivia alles kaka
das erzaehlte uns der Guide auf einer Insel der Urosgruppe. Allerdings sagen die Bolivianer es genau anders herum
Ich konnte mich aus Cusco loseisen und bin nach Puno gefahren, den besten Platz im Bus vorne im Doppeldecker, genoss ich eine wundervolle Landschaft. Warum zahlen die Leute so viel fuer den Zug? Er braucht 4h laenger und man sieht das Selbe, da die Strasse direkt neben den Schienen verlaeuft.
Ja, Puno…. abends angekommen habe ich nicht viel von der Stadt gesehen (ich bezweifle ob es hier etwas interessantes zu sehen gibt) und bin am naechsten Morgen mit einer Tour direkt weiter zum See gefahren. Der Titikakasee… er sah erst gar nicht so gross aus, als wir dann aber losfuhren: ein MEER! Zunaechst ging es zu einer Insel der Inselgruppe Uros, wo wir auf kuenstlichen, schwimmenden Inseln herumliefen, die Geschichte der Familien dort erzaehlt bekamen und klitze kleine Fische assen. Mhhhhhhh lecker, frisch aus dem See! (Lieber nicht fragen wie verschmutzt er ist
) Die Leute leben dort in zeltartigen Gebilden aus gewebten Material und versuchen durch Fischfang und Touristen ueber die Runden zu kommen. ‘Wo genau haben die ihr Klo?’ Das habe ich vergessen zu fragen! Sie leben ohne fliessendes Wasser und Strom vom Festland. Wie auch, im Winter schippern die Inseln froehlich herum, da die Verankerungen nicht wirklich halten. Aber: sie haben Solaranlagen
Fuer Internet, TV und Radio! Jaja, Fortschritt, aber sehr interessant!
Mit unserem Boot ging es dann weiter zur Insel Amantani (dauert nur 3h!), wo wir auf Familien aufgeteilt wurden und im Dorf wohnten. In einer verrauchten Kueche kriegten wir ein leckeres Essen, eingequetsch zwischen einem Tisch, quiekende Meerschweinchen unter dem Herd, 2 kleine Maedels, die jeden unserer Schritte beobachteten… eine tolle Umgebung. Das Essen war sehr einfach, JEDER haette vorher gesagt: uaeh! in einer dreckigen Kueche esse ich nicht! Oder: VOn der Strasse darf man nichts kaufen, es ist nicht sauber dort…. ich habe mich eh nicht dran gehalten! Bei den Einheimischen gibt es immer das beste Essen! Und in diesem Falle: eine Supper mit viel viel Gemuese drin, frisch und lecker. Spaeter Reis mit Kartoffeln (beliebte Mischung hier!) Sosse und Gemuese. Fleisch wird auf dieser Insel nicht viel gegessen, nur zu besonderen Anlaessen.
Wer braucht schon Strom und fliessendes Wasser? Eine einzelne Kerze kann sehr hell sein und ausreichen fuer einen ganzen Raum! Allerdings werde ich meine Hemmungen, Meerschweinchen zu essen, nach diese Kueche weiter pflegen… Tagueber besichtigten wir die Ruinen und abends bekamen wir, nach einem Abendessen, traditionelle Kleidung uebergeworfen und gingen auf ein Fest, wo wir den ganzen Abend tanzten. Die kleinen Maedels dort waren ganz versessen aufs Tanzen… ich verrate auch nicht wer gefuehrt hat!
Um 10 fielen alle in ihre Betten, ohne Licht ist der Tag eben frueher rum. Ich hatte schon Angst zu frieren, die Betten waren aber sooo warm! Und hart… einfach nur eine Matte auf einem Holzgestell, ich musste diagonal liegen um rein zu passen
Nach einem Fruehstueck um 6.30 ging es dann wieder aufs Boot, die Insel Taquile besichtigen und dann nach Puno. Taquile… eine schoene Insel aber unfreundliche Menschen, sie brauchen die Touristen fuer ihr Einkommen, da sie vom Staat nichts bekommen (aber auch nichts zahlen), lehnen sie aber gleichzeitig ab. Wir assen ein ueberteuertes Essen und gingen dann zuruech zum Hafen. Ca. 10750 Km von daheim entfehrnt…. ich habe es auf einem Schild gelesen.
Was fuer 2 Tage, die Leute dort auf den Inseln zu beobachten, ihre Traditionen und Gebraeuche ein bisschen kennen zu lernen, einfach toll! Jetzt gehe ich noch mit 2 Japanerinnen essen und schlafe dann tief und fest in meinem schoen warmen Bett, hier in der Hoehe ist es schweinekalt!
Verfasst von mareike
Verfasst von mareike
Verfasst von mareike